Ökonomische Bauleitplanung
Konventionelle ökonomische Analysen können nicht einfach auf alle städtischen Situationen angewandt werden. Was dem Markt fehlt, sind viele Produkte, ganz besonders die, die mit städtischer Infrastruktur verbunden sind. Generell werden Investitionsentscheidungen getroffen, ohne dass die städtische Struktur im Allgemeinen und die externen ökonomischen Skaleneffekte sowie die Kostenprogression im Einzelnen berücksichtigt werden. Daher ist es schwierig, die Ressourcen optimal zu verteilen entweder innerhalb des öffentlichen Sektors oder zwischen öffentlichen und privaten Sektoren.
Trotz des seit kurzem wachsenden Interesses an der ökonomischen Bauleitplanung insbesondere in den USA ist das noch eine sehr junge Disziplin, die an nur wenigen Universitäten, die sich mit Städteplanung spezialisiert auf Stadtentwicklung, gelehrt wird. Das ökonomische Modell wurde von der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät des MIT geprüft und bestätigt, eine der wenigen Universitäten, die sich mit den ökonomischen Aspekten des Städtebaus befassen.